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Dagmar Schmidt

1. Vorsitzende

Landestagung - Vertreterversammlung des LV der Kehlkopfoperierten Nordrhein-Westfalen e. V.

Frau Dagmar Schmidt begrüßte die zahlreichen Mitglieder und eröffnete am 13. März 2012 um 10.30 Uhr die Landesta-gung. Als Ehrengäste begrüßte Frau Schmidt Herrn F. Wettlaufer, Vizepräsident des Bundesverbands der uns Grüße überbrachte und die Arbeit des größten Landesverbandes besonders lobte. Der stellvertretende Landrat Herr M. Wiggermann lobte in seiner Begrüßungsansprache die wertvolle Arbeit der Selbsthilfe und sicherte dem Landesverband wertvolle Unterstützung zu. Die stellvertre-tende Bürgermeisterin, Frau R. Nick überbrachte die Grüße der Stadt Unna und konnte nur die wertvolle Arbeit der Selbsthilfe besonders bei der Stimmgebung hervorheben. Bereits bei der Begrüßung der Tagungsteilnehmer gedachten wir der Verstorbenen des Verbandes.

Als Referent begrüßte Frau Schmidt den Oberarzt der Cecilienklinik Herrn Dr. med. K. Lüders. In seinem Referat stellte er kurz die Arbeit der Rehaklinik in Lippspringe vor. Dr. Lüders schilderte einen schweren Fall der Kopf- Halsverletzung durch Kriegseinwirkung in Lybien. Ein junger Offizier der nach einer Notversorgung vor Ort nach Tunesien gebracht wurde. Nach monatelanger Versorgung wurde der Offizier nach Deutschland zur Weiterbehandlung geflogen. Hier hat man ihm helfen können. Heute kann er wieder sprechen und schlucken. Dr. Lüders hob die enge Kooperation mit den Landesverbänden und dem Bundesverband hervor.

Dr. med. H. Lückhaupt, Chefarzt St. Johannes-Hospital stellte in seinem Referat die Frage: „Kehlkopfkrebs - neue Erkenntnisse“? Bevor Dr. Lückhaupt zu uns sprach nahm Frau Schmidt die Ehrung für 20-jährige Mitgliedschaft als wissenschaftlicher Berater des Bezirksvereins Dortmund vor. Dr. Lückhaupt bedankte sich für die Ehrung und begann sein Referat mit der Feststellung, dass es den ganz großen Durchbruch, den er gerne verkündet hätte, leider noch nicht gibt. Es gibt zwar immer bessere Möglichkeiten der Erkennung und der Klassifizierung der Tumore. Über die Auslösung einer Krebserkrankung werden jetzt zunehmend Chemikalien, Chromverbindungen usw… untersucht die neben Asbest ebenfalls als Schadstoffe für eine Krebserkrankung in Frage kommen. Er sprach über die besseren Möglichkeiten der Erkennung - Endeskopie, Pet-CT. Die Diagnose ist präziser geworden somit auch die Entscheidung über eine Ektomie oder Teilresektion mit einer Stimmerhaltung. Auch Chemo- und Strahlentherapie hätten sich verbessert. Dr. H. Lückhaupt beendete sein Referat mit der Feststellung: „Neue Erkenntnisse sind ganz, ganz wenige, den großen Durchbruch den ich gerne verkündet hätte haben wir im Moment nicht.“ Beide Referenten Dr. Lüders und Dr. Lückhaupt beantworteten gerne die vielen Fragen der Tagungsteilnehmer.

Benno Horres


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