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Notfalldienst in Westfalen-Lippe neu organisiert

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat den allgemeinen Notfalldienst in dem Landesteil neu strukturiert. Ab dem 1. Februar, 18 Uhr, gilt die neue gültige Notfallnummer 0180/50 44 100. Für die Versorgung stehen 67 zentrale Notfallpraxen zur Verfügung.

Davon nicht betroffen ist aber der auf kommunaler Ebene geregelte Rettungsdienst für akute lebensbedrohliche Erkrankungen unter der Rufnummer 112.

Im Zuge der Reform hat die KV auch die Notfalldienstbezirke landesweit neu geordnet und den Fahrdienst des allgemeinen Notfalldienstes auf eine neue Basis gestellt. So wird der diensthabende Arzt im Fahrdienst künftig von einem Fahrer zu den Notfall-Hausbesuchen gefahren.

„Die Notfalldienstreform ist ein Meilenstein in der ambulanten Versorgungsgeschichte Westfalens. Sie bringt für Ärzte und Patienten zahlreiche Vorteile. Ich bin mir sicher, dass die neuen Strukturen nicht nur modern und fortschrittlich, sondern vor allem auch zukunftsfest sind“, sagte der Erste Vorsitzende der KVWL, Wolfgang-Axel Dryden.

Unter der neuen Notfallnummer erfahren die Anrufer künftig die Adressen und Öffnungszeiten der ihnen nächstgelegenen Notfallpraxen. Zudem werden auch die ärztlichen Hausbesuche innerhalb der Notfalldienstzeiten künftig über diese Rufnummer koordiniert. Sollte ein Hausbesuch erforderlich sein, werden die medizinisch geschulten Mitarbeiter der Rufzentrale den Fahrdienst, der dem Patienten am nächsten ist, zum Einsatzort leiten.

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